Unsere Story

Die neue Leitung des Hofballetts (ab 2016)

Katrin Kern – ersetzt Alisha Heider als Trainerin (Text folgt)

 
Eine neue Hofballett-Generation (2008 – 2016) 

Lena und Annika bereicherten die Dieburger Fastnacht als Leiterinnendes Hofballetts mit ihren abwechslungsreichen Tänzen und bunten Ideen.

Flotte Schrittfolgen, fetzige Musik und akrobatische einladen wurden mit der richtige Mischung Trainingsdisziplin und Spaß auf die Bühne gebracht.

Mit einer „neuen Generation“ Tänzerinnen ist das Hofballett außerdem zu einer tollen Truppe zusammen gewachsen, die auf der Bühne mit tänzerischer Leitung glänzt und auch hinter den Kulissen gerne mal **glitzert**.

2012 waren Freudenschreie und -tränen groß, als Annika Fastnachtsprinzessin wurde und wir feierten die Hoheit mit allem Drum und Dran.

Im Jahr danach verabschiedeten sich Lena und Annika mit einem ganz besonderen ‚Tanzprojekt‘ in Kooperation mit den Heihuppern und dem Jugendballett des KVD als Trainerinnen des Hofballett. Ganz ohne großen Sentimentalen Abschied geben sie die Leitung des Hofballettes schweren Herzens aber guten Gewissens an Alisha Heider und Svenja Fink weiter.
Wir Danken Lena und Annika für eine wunderbare Zeit, ihre kreativen Ideen, ihre Engagement und viel Geduld mit einer Horde wild gewordener Hofballerinas.
Gleichzeitig freuen wir uns auf die nächsten Jahre mit Svenja und Alisha und sind alle gespannt, was wir demnächst für Euch auf die Bühne zaubern dürfen!


Geschichte des Hofballett (1978 bis 2008)

Das Hofballett wurde einstmals gegründet von einer Gruppe aus dem Turnverein (TuPuKa- Ballett) die viele Jahre zuvor Frau Pupak leitete.

Zu jeder Sitzung waren sie mit 3 Tänzen und einem Gardetanz vertreten. Mit Auftritten unter dem Jahr bei anderen Festen und in anderen Ortschaften erwirtschafteten sie sich durch kleine Honorare das Budget für die Kostüme.

Regelmäßig waren die Mädchen auch zu den Sitzungen in Wiesbaden/Biebrich vertreten, wo sie zum Finale mit den Mainzer Hofsängern auftraten.

Unterstützt in Ideen und Training wurde die ehemalige Leiterin von Frau Birgit Enders (geb. Schaub) die kurz darauf die Leitung übernahm.

Der KVD wollte zu diesem Zeitpunkt jedoch die Gruppe sein Eigen nennen.

So kam es zu der Namensnennung Hofballett des KVD. Bevor es zu neuen zeitgemäßen Liedern überging, bereicherte die Tanzgruppe die Sitzungen mit Melodien aus verschiedenen Ländern und erarbeitete sich viele erstplatzierte Pokale bei Turnieren.

In den 70. Jahren nahm das Hofballett auch Jungs auf, was sich sehr abwechslungsreich in den Tänzen ausdrückte.

Mitte der 80. Jahre kam der Babyboom und Ellen Jonas übernahm die Leitung.

Es rückten auch sehr viele von Frau Klenk gut vorbereitete Nachwuchstänzerinnen aus der Jugendtanzgruppe des KVD nach. Durch das jetzt vorhandene Jugendballett und die unter eigener Leitung stehende Damengarde galt es nur noch zwei Tänze zu organisieren, die aber in Präzision und Kostümen eine Augenweite darstellten. Lange Jahre konnte Ellen so das Publikum begeistern, bis sie aus beruflichen Gründen abgeben musste.

1994 übernahmen J. Neumann (Geb. Lunkenheimer) und H. Böhle die Leitung des Hofballetts. Aufgrund des wachsenden Anspruchs des Publikum teilten sich die Trainerinnen die Arbeit auf.
J.Neumann widmete sich den lateinamerikanischen, H. Böhle hingegen den lustigen Showtänzen.

Drei Jahre später nahm A. Bausch (geb. Hinz) den Platz von H. Böhle ein. Auch dieses Team überzeugte durch ideenreiche und rhythmische Bewegungen.

Mit der Kampagne 1998 beendeten die beiden ihre Hofballett- Karriere mit einem brasilianischen Feuerwerk und J. Neumann wurde zur Fastnachtsprinzessin ernannt. Gekrönt wurde der Fleiß ebenso durch einen Auftritt im hessischen Fernsehen.

In dem darauf folgendem Jahr bekam das Hofballett zwei neue Trainerinnen zugesprochen: B. Oberhuber und M. Wick. Mit diesem Duo wehte ein neuer Wind über die Bühne in Bezug auf die tänzerische Gestaltung.

Der lateinamerikanische Formationstanz rückte mehr in den Hintergrund.

2001 gab M. Wick aus beruflichen Gründen die Leitung an S. Hermann ab.

Ein neues Konzept wurde entwickelt. Denn nun durften auch wieder Männer bei einem der Tänze ihre Hüften kreisen lassen. Dadurch wurde auch dem weiblichen Publikum ein Augenschmaus bereitet.

Darauf folgte ein Jahr, in dem man zu dritt die Meute bändigen musste: B. Oberhuber nahm sich noch J. Raines und A. Fink mit ins Boot, wobei J. Raines schon bald merkte, wie schwierig es ist, Hobby und Beruf zu vereinen und sich daraufhin entschloss, den Posten der Trainerin wieder aufzugeben.

Einen Höhepunkt erlebte das Hofballett 2005 als B. Oberhuber (schon sehnsüchtig erwartet) endlich Prinzessin „Lady Smile“ wurde. Trotz verlorener Stimme ergab sich hierbei das stadtbekannte Erkennungszeichen des Hofballetts: Ole´Ole´. Um so trauriger die Nachricht der Kampagne 2007: B. Oberhuber übergibt die Trainerschaft an L. Göbel und A. Fink. Ihr Engagement wird mit einer großen Abschiedsfeier gewürdigt. „The show must go on“ sagten sich die beiden „Neuen“ und glänzten mit einem gelungenen Debüt in der Kampagne 2008 und vielen neuen Ideen.

(S. Klein, 2008)